Bürger im sachlich-konstruktiven Austausch

Wir beglückwünschen das Bahnzentrum Bielefeld – beauftragt von der Initiative WiduLand – zu dieser Studie: sachlich-fachlich hervorragend ermittelt. Die gelungene Präsentation ist der Auftakt für eine konstruktive, respektvolle Auseinandersetzung mit Alternativvorschlägen. Hier zeigen BürgerInnen, wie auf Augenhöhe ein thematischer Dialog angestoßen werden kann!

Diese Studie zeigt, dass BürgerInnen, gleichwohl BahnkundenInnen, die Bahn stärker machen wollen. Sie zeigt, mit welcher großen Sachkenntnis und Ernsthaftigkeit die Region an der bestmöglichen Lösung arbeitet. Sie zeigt, wie wichtig Argumente aus der Gesellschaft sind und welche politischen Forderungen sich in Sachen Nachhaltigkeit + Pünktlichkeit + Zuverlässigkeit für eine zukunftsfähige Bahn ergeben. Es wäre ein herausragendes Ereignis, wenn dieser Weg zusammen mit den Planern der DB Netz AG begangen werden könnte.


Kritik versus Gepöbel

Es ist ein gesellschaftliches Phänomen, dass Kritik heutzutage in pöbelhafter Form, respektlos, beleidigend, diffamierend ausgelebt wird. Man könnte meinen, je lauter herumposaunt wird, desto unsachlicher wird’s. Bleiben wir beim sachlichen Austausch von echten Argumenten.


In einem aktuellen Anschreiben des Projektteams Hannover-Bielefeld der DB Netz AG heisst es: „Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Suche nach der besten Lösung. Die Lösung soll die Interessen der Menschen in der Region, die Interessen der Bahnreisenden, den Klimaschutz und den Deutschlandtakt gleichermaßen beachten.“

Diese Aussage ist eine gute Basis für eine respektvolle Zusammenarbeit. Der Pferdefuß an der Stelle ist nach wie vor der Deutschlandtakt und dessen Ausgestaltung in Form des 3. Zielfahrplans.

Genauso wie wir für unsere Region die beste Lösung erarbeiten wollen, setzen wir alles daran, auch die sachlich fundierte Kritik am deutschlandweit wirkenden Zielfahrplan im Berliner Verkehrsministerium zu platzieren.

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