Eine Behörde ist eine Behörde

Das zweite Projektplenum hat getagt. Grundlagen rechtlicher oder politischer Natur sind bei der Veranstaltung nicht (mehr) das Thema. Die DB-Projektplanung zieht stoisch ihres Weges. Planungsprämissen werden nicht hinterfragt sondern umgesetzt. Derzeit sieht die DB-Netze ihre Aufgabe darin, die vielen planerischen Aspekte und Vorgaben wie zum Beispiel die von Raumwiderständen zu erklären, zu beleuchten. Raumwiderstände sind alle Aspekte, die sich dem Bahnvorhaben in den Weg stellen könnten … Mensch, Umwelt, Natur.

Ob die Plenumsteilnehmenden die Bewertung der Raumwiderstände nur diskutieren oder aber sogar entscheidend bewerten können wurde widersprüchlich wiedergegeben. Gehen wir mal von der seichteren Variante aus. Trotzdem sind ernsthafte und konstruktive Beiträge sicherlich zielführender als Genörgel. Nur scheint die Definition von Kritik im Gegensatz zu Genörgel unterschiedlich auszufallen.

Die Raumwiderstandsanalyse ist ein weites Feld und bringt für die meistens ehrenamtlich Tätigen des Projektplenums eine Menge Zeit und Arbeit mit sich. Auf keinen Fall kann es schaden, dass Sie zukünftig mit wachsam interessiertem Auge in die Landschaft blicken: jedes schützenswerte Gut ist eine Meldung wert. Und die Entscheidung treffen einfach erstmal Sie selbst.

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Ein Zuckerstückchen erwartet die Bürger, die gerne Bahnplaner spielen möchten. Die Deutsche Bahn erstelle in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig ein Trassenfindungs-Tool, mit dem die Menschen aus der Region eigene Ideen zum Ausbau der Strecke erarbeiten und an die Bahn übermitteln können, so der Leiter des Bahnprojekts, Carsten Müller. Hindernisse wie Wohnsiedlungen oder Umweltgebiete sollen in das Tool aufgenommen werden, ebenso technische Anforderungen wie Bogenradien und Neigungswinkel. Bis Jahresende soll das Werkzeug verfügbar sein. Quelle: 2. Projektplenum und mehr dazu unter NDR-Nachrichten.

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