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	<title>Widerstand &#8211;   Pro-Ausbau </title>
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	<description>Bahnfreunde aus dem Landkreis Schaumburg</description>
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		<title>Planung für ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld soll beginnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 08:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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<p><br>
<!--StartFragment--></p>


<p><strong>Fahrzeit zwischen beiden Städten soll auf rund 30 Minuten sinken &#8211; Widerstand in Ostwestfalen-Lippe </strong></p>



<p class="has-text-color has-large-font-size has-vivid-red-color"><strong>Planung für ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld soll beginnen</strong></p>



<p>Quelle <a href="https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Bielefeld/Bielefeld/4240429-Fahrzeit-zwischen-beiden-Staedten-soll-auf-rund-30-Minuten-sinken-Widerstand-in-Ostwestfalen-Lippe-Planung-fuer-ICE-Neubaustrecke-Hannover-Bielefeld-soll-beginnen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Westfalen-Blatt (öffnet in neuem Tab)">Westfalen-Blatt</a> vom 24.07.2020</p>



<p>Hannover/Bielefeld (dpa/WB/as). Noch in diesem Jahr soll die <a href="https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Minden-Luebbecke/Minden/4115798-Bundestag-beschliesst-verkuerztes-Verfahren-Widerstand-in-der-SPD-Bund-will-ICE-Strecke-in-OWL-schnell-ausbauen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Planung für die ICE-Neubaustrecke von Hannover nach Bielefeld  </a> beginnen, mit der die Fahrzeit zwischen beiden Städten auf rund 30 Minuten sinken soll. </p>



<p>
Vorgesehen seien eine Planungsvereinbarung und eine frühe 
Bürgerbeteiligung, teilte das Bundesverkehrsministerium am Freitag in 
Berlin mit.
</p>



<p> Der Ausbau der Strecke sei wichtig für den geplanten «Deutschlandtakt»  mit häufigeren und schnelleren Verbindungen. Dafür wurde Ende Juni ein  Zielfahrplanentwurf bestätigt, der festlegt, wie schnell die Züge auf  bestimmten Strecken fahren müssen, damit es mit einem schnellen Umstieg  an Knotenbahnhöfen klappt. </p>



<p>
Ziel des Ausbaus zwischen Hannover und Bielefeld ist es, innerhalb von 
vier Stunden von Berlin nach Köln zu kommen, bisher benötigt der Zug 
noch vier Stunden und 20 Minuten.
</p>



<p>
Zwischen Hannover und Bielefeld muss dafür laut Vorhaben mit Tempo 300 
gefahren werden, um in unter einer Stunde von Hannover nach Hamm zu 
kommen. Dies sei erforderlich, damit in diesen beiden Knotenbahnhöfen 
der Umstieg in andere Regionen funktioniere und alle von dem schnellen 
Zug profitierten. Zwischen Hannover und Hamm ist die Bahn dafür derzeit 
noch zu langsam, die Fahrzeit beträgt im Moment 1:19 bis 1:34 Stunden.
</p>



<p>Im Verlaufe der Bürgerbeteiligung und Planung soll herausgearbeitet  werden, wo die neuen Gleise am besten verlegt werden können, um den nun  festgelegten Fahrzeitgewinn zu realisieren, und gleichzeitig die Belange  von Anwohnern und Umwelt zu berücksichtigen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Widerstand in der Region </h4>



<p> In der Region gibt es seit längerem <a href="https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Bielefeld/Bielefeld/4116412-Natuerschuetzer-kritisieren-Verfahren-zum-Ausbau-der-Bahnstrecke-Bielefeld-Hannover-Turbo-Planung-mit-Risiken" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Widerstand gegen eine Neubautrasse</a>, bevorzugt wird ein Ausbau möglichst dicht neben der bestehenden  Trasse. Damit aber lässt sich voraussichtlich nicht der nötige  Zeitgewinn erreichen. </p>



<p>Für das Bahnprojekt sind knapp 1,9 Milliarden Euro veranschlagt. Es soll  auch den Regionalverkehr verbessern, der sich die Gleise dann nicht  mehr mit ICE-Zügen teilen muss. </p>



<h4 class="wp-block-heading">SPD-Bundestagsabgeordneter Post setzt auf Bürgerdialog </h4>



<p>Für den SPD-Bundestagsabgeordneten Achim Post aus Espelkamp (Kreis  Minden-Lübbecke) ist der Vorstoß des Bundesverkehrsministeriums nicht  überraschend. „Mein Eindruck ist schon seit längerer Zeit, dass im  Ministerium die Neubaustrecke bevorzugt wird. Allerdings ist die  Mehrheit der Bürger und die Mehrheit der betroffenen Städte und Kreise  für den Ausbau der bestehenden Strecke. Und dies hätten der Bund und die  Bahn längst machen können“, sagte Achim Post am Freitag dem  WESTFALEN-BLATT. </p>



<p>Der SPD-Fraktionsvize im Bundestag setzt nun auf das Verfahren des  Bürgerdialogs und zweifelt an der Summe der veranschlagten Kosten in  Höhe von 1,9 Milliarden Euro: „Damit wird man nicht auskommen.“ </p>



<p>Post: „Wir müssen in der Praxis schnell etwas verbessern und nicht erst 2045. Deswegen ist ein Ausbau bis 2030 sinnvoller.“ </p>



<p>Zuletzt hatte auch der SPD-Regionalvorsitzende in OWL, der  Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze aus Vlotho (Kreis Herford), im  WESTFALEN-BLATT den Neubau einer Trasse abgelehnt. „Ich sehe den Neubau  einer Trasse quer durch die Region sehr kritisch, vor allem was die  Belastung der Bevölkerung in OWL angeht. Solch eine Trasse ist 67 Meter  breit. Das ist nicht nur ein Eingriff in die Landschaft. Auch das  Alltagsleben der Leute leidet darunter. Für eine solche Trasse müsste  vorhandene Infrastruktur ebenso durchschnitten werden wie  landwirtschaftliche Flächen“, sagte Schwartze. </p>



<p>Hauptproblem sei, dass 47 Kilometer der Strecke zwischen Minden und  Hannover nur zweigleisig verlaufen. Hier auf vier Gleise auszubauen,  wäre der minimalste Eingriff in die Natur. „Wenn die Bahn die Fahrtzeit  zwischen Köln und Berlin unter vier Stunden bringen will, dann verlange  ich ein Gesamtkonzept und nicht nur einen Plan für den Teilabschnitt von  Bielefeld nach Hannover.“ </p>


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<br>
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