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	<title>Porta Westfalica &#8211;   Pro-Ausbau </title>
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	<description>Bahnfreunde aus dem Landkreis Schaumburg</description>
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	<title>Porta Westfalica &#8211;   Pro-Ausbau </title>
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		<title>Pro-Ausbau Newsletter 11-20</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/newsletter-11-20/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 10:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Achim Post]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="768" height="192" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-11-16-Kostenloses-Bild-auf-Pixabay-Brief-Email-Mail-Hand-Schreiben.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-11-16-Kostenloses-Bild-auf-Pixabay-Brief-Email-Mail-Hand-Schreiben.png 768w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-11-16-Kostenloses-Bild-auf-Pixabay-Brief-Email-Mail-Hand-Schreiben-300x75.png 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>Die Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers (SPD MdB Nienburg+Schaumburg), Achim Post (SPD MdB Minden-Lübbecke), Stefan Schwarzte (SPD MdB Herford), Wiebke Esdar (SPD &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="768" height="192" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-11-16-Kostenloses-Bild-auf-Pixabay-Brief-Email-Mail-Hand-Schreiben.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-11-16-Kostenloses-Bild-auf-Pixabay-Brief-Email-Mail-Hand-Schreiben.png 768w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-11-16-Kostenloses-Bild-auf-Pixabay-Brief-Email-Mail-Hand-Schreiben-300x75.png 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Die Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers (SPD MdB Nienburg+Schaumburg), Achim Post (SPD MdB Minden-Lübbecke), Stefan Schwarzte (SPD MdB Herford), Wiebke Esdar (SPD MdB Bielefeld) machen sich bereits seit geraumer Zeit stark für eine Bahnlösung, die die betroffenen Regionen mittragen.<br>In OWL verstärkt sich nun der Protest &#8211; bereits im Sommer hatte die BBO (Bürger für Bad Oeyhausen) sich für einen Verzicht einer Hochgeschwindigkeitsneubaustrecke zwischen Hannover und Bielefeld eingesetzt. Jetzt kommt weitere Verstärkung dazu. In Form einer rührigen &#8222;Die Grünen&#8220; aus dem Rat in Porta Westfalica und aus dem Kreistag Minden-Lübbecke. Aber ebenso aus den Reihen der Agenda-Gruppe &#8222;Biodiversität&#8220; der Stadt Porta Westfalica!<br><br>Aktuell aktive Vertreter sind Melanie Hövert (Kreistag PW), Holger Hansing (Rat PW und Agenda-Gruppe &#8222;Biodiversität&#8220; Stadt PW) und Horst Wehage (Rat PW).<br><br>Die Agenda-Gruppe &#8222;Biodiversität&#8220; hatte die Idee mit dem &#8222;Roten Kreuz&#8220; als Protestzeichen gegen den Neubau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke. Diese Idee hat jetzt am Wochenende die Bigtab aufgegriffen und öffentlichkeitswirksam umgesetzt. Das &#8222;Rote Kreuz&#8220; kann als Alternative zu großformatigen Bannern von jedermann/frau selbstgebastelt aufgestellt werden &#8211; und zwar überall dort, wo das Thema ABS/NBS Hannover &#8211; Bielefeld relevant ist.<br><br>Über die Thematik der Strecke zwischen Hannover und Bielefeld hinaus geht der sogenannte Deutschlandtakt. Die Einladung der Fachleute Dr. Knierim und Prof. Hesse durch unsere Initiative Pro-Ausbau war der Startschuß zu einem sich vernetzenden Protest gegen die fehlerhafte und unzulängliche Version zum Deutschlandtakt aus dem BMVI. Dieser Protest bildet sich gerade in Form von weiteren Aktionen, die alle das Ziel haben: der 3. Gutachter-Entwurf reicht nicht als Grundlage für einen ökologischen, ökonomischen, funktionierenden Deutschlandtakt! Es muß ein Expertengremium zusammenkommen, um die vielen Ungereimtheiten und Fehlstellen der jetzigen Version auszubügeln. Das muss in einem Experten-Entwurf Deutschlandtakt münden.<br><br>Die Gefahr, dass &#8211; losgelöst von der Diskussion über den Deutschlandtakt &#8211; der Neubau der Hochgeschwindigkeitsstrecke politisch gewollt ist (Prestige-Rennstrecke) ist groß. Die politische Entscheidung wird zeitnah gefällt werden. Daher ist es jetzt umso wichtiger, Protest öffentlich zu zeigen und als BürgerIn nicht vor dem Bundesverkehrsministerium zurückzuschrecken.<br><br></td></tr><tr><td>Danke für Ihr Interesse. Bis bald!</td></tr></tbody></table></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausbau der vorhandenen Trasse am sinnvollsten</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/ausbau-der-vorhandenen-trasse-am-sinnvollsten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 14:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presse 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Hochgeschwindigkeitstrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Porta Westfalica]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="225" height="271" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/11/Screenshot_2020-11-03-Ausbau-der-vorhandenen-Trasse-am-sinnvollsten.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" /></p>Agendagruppe Porta Westfalica: Nachteile einer Neubautrasse sind gravierend PORTA WESTFALICA/BÜCKEBURG. Die Lokale Agenda-Gruppe ,,Biodiversität“ hat sich in der letzten Woche &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Agendagruppe Porta Westfalica: Nachteile einer Neubautrasse sind gravierend</strong></p>



<p>PORTA WESTFALICA/BÜCKEBURG. Die Lokale Agenda-Gruppe ,,Biodiversität“ hat sich in der letzten Woche im Portaner Rathaus mit der geplanten ICE-Neubautrasse quer durch Porta Westfalica beschäftigt. Aufgrund der fehlenden Transparenz des Bundesverkehrsministeriums, welches statt Bürgerinformation derzeit auf Geheimhaltung bezüglich der Bahn-Neubautrasse setzt, könne aktuell niemand vor Ort die genaue Trasse exakt benennen.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-image-fill" style="grid-template-columns:28% auto"><figure class="wp-block-media-text__media" style="background-image:url(https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/11/Screenshot_2020-11-03-Ausbau-der-vorhandenen-Trasse-am-sinnvollsten.png);background-position:50% 50%"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="271" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/11/Screenshot_2020-11-03-Ausbau-der-vorhandenen-Trasse-am-sinnvollsten.png" alt="" class="wp-image-4558"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Dennoch kristallisierte sich an dem Abend eine Trassenführung heraus, die aufgrund der geringsten Kosten und der dünnsten Besiedlung (weniger Enteignungen) von Vennebeck über die Huxhöhe entlang der Autobahn A 2 bis nach Eisbergen-Ahmserort führen müsste, wo das Wesergebirge per Tunnel durchquert werden muss, wie der Sprecher der Agenda-Gruppe, Holger Hansing, in einer Pressemitteilung ausführte.</p>



<p class="has-normal-font-size">[Frühling im Naturschutzgebiet Schwatten Paul, mit einer bunt blühenden Feuchtwiese wie Sumpfdotterblumen, Wiesenschaumkraut und anderen zum Teil seltenen Pflanzen. Foto: pr.]</p>
</div></div>



<p>Die Agenda-Mitglieder unterhielten sich über die Auswirkungen der geplanten Neubautrasse: Die Hochgeschwindigkeitsstrecke würde zwischen Bad Oeynhausen und Vennebeck die Weser auf einer eigenen Brücke überqueren, die im Bad Oeynhausener Heilquellenschutzgebiet errichtet werden müsste, was die Heilquellen der Kurstadt infrage stellt.</p>



<p>In Vennebeck würde die Strecke das Dorf weiter zerstückeln und eine zusätzliche Lärmbelästigung neben der Autobahn, der Bundesstraße und der vorhandenen Bahnstrecke darstellen.</p>



<p>Anschließend würde die Strecke mit einer Steigung von zwei Prozent auf die Holzhauser Huxhöhe hinaufführen, wo der wichtigste Trinkwasserbrunnen Mindens liegt, denn aus dem Wasserreservoire auf der Huxhöhe stammen 60 Prozent des Mindener Trinkwasser. Eine dortige Gründung der neuen Bahntrasse müsse vermutlich so tief erfolgen, dass der Trinkwasserhorizont zerstört würde. Woher dann die vier Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr für Minden kommen sollen, konnte niemand in der Runde sagen.</p>



<p>Im weiteren Verlauf durchschneide die Bahnstrecke viele landwirtschaftliche Flächen und führt dann Richtung Naturschutzgebiet ,,Holzhauser Mark“ am Biobauernhof im Harksiek entlang, um dann parallel zur A2 weiter zu gehen. Neben der A 2 wird das sehr wertvolle Naturschutzgebiet ,,Schwatten Paul“ mit seinem Mosaik aus Feuchtbiotopen zerstört, eine Katastrophe für die Artenvielfalt, so die Vermutungen der AGenda-Gruppe</p>



<p>Bis Eisbergen-Ahmserort würden weitere wertvolle Landschaftsschutzgebiete sowie viele wichtige landwirtschaftliche Nutzfläche zerschnitten. Welche Bauernhöfe und andere Häuser direkt im Weg der elf Meter breiten zweigleisigen Hochgeschwindigkeitsstrecke stehen und enteignet werden müssten, könne derzeit noch nicht gesagt werden, so Hansing weiter</p>



<p>Auf jeden Fall würden die Züge bis zu 300 Stundenkilometer schnell fahren und dementsprechend viel Lärm machen, auch wenn die direkten Nachbarn über Lärmschutzwände geschützt werden, werden Nachbarhäuser in der weiteren Umgebung stärker beeinträchtigt.</p>



<p>Die ICE-Neubaustrecke zwischen Bielefeld und Hannover wird laut dem Münchener Mathematikprofessor Wolfgang Hesse zwischen fünf bis acht  Milliarden Euro Steuergelder verschlingen, um dadurch einen Zeitgewinn von circa 20 Minuten zu erzielen.</p>



<p>Die Anwesenden waren sich nach angaben Hansings einig, dass ein so kleiner Zeitgewinn weder die immensen Geldausgaben noch die gravierenden Naturzerstörungen rechtfertigen könne. Die Lokale Agenda Biodiversität spricht sich gegen jede neue Bahntrasse aus, ob durch den Jakobsberg, durch Bückeburg, durch das Auetal, durch Vlotho oder quer durch Porta Westfalica. Vielmehr sei es ökologisch und ökonomisch sehr viel besser, die vorhandene Bahnstrecke zwischen Minden und Seelze endlich auszubauen, zumal das dritte Gleis bereits vom Königreich Preußen vor dem Ersten Weltkrieg eingeplant war, das heißt auch heute noch leicht zu verwirklichen wäre. Und wenn die gesamte Strecke zwischen Hamm und Hannover durch Modernisierungen mit durchschnittlich 200 Stundenkilometer befahrbar wäre und die ICE-Anzahl verdoppelt würde, dann wäre der angestrebte Deutschlandtakt erreicht. Als sehr positiven Nebeneffekt wäre auch die Stadt Minden nicht völlig vom Fernverkehr abgeschnitten, was einige Mindener Unternehmen auch freuen dürfte und die gerade abgeschlossene Modernisierung des Mindener Bahnhofs für sechs Millionen Euro sinnvoll machen würde.</p>



<p>Quelle <a href="https://www.szlz.de/region/bueckeburg_artikel,-ausbau-der-vorhandenen-trasse-am-sinnvollsten-_arid,2648898.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SZLZ.de</a> vom 28.10.2020</p>
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			</item>
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		<title>Grüne für den Takt – aber gegen eine Neubautrasse</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/gruene-fuer-den-takt-aber-gegen-eine-neubautrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dampflok]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2020 15:32:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Presse 2020]]></category>
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		<category><![CDATA[ICE-Strecke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="711" height="480" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse.png 711w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse-300x203.png 300w" sizes="(max-width: 711px) 100vw, 711px" /></p>OWL-Grüne fürchten Auswirkungen einer ICE-Schnellfahrstrecke durch Porta Westfalica PORTA WESTFALICA. Lange Zeit hat die Debatte um einen möglichen Aus- oder &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">OWL-Grüne fürchten Auswirkungen einer ICE-Schnellfahrstrecke durch Porta Westfalica</h2>



<p>PORTA WESTFALICA. Lange Zeit hat die Debatte um einen möglichen Aus- oder Neubau der Bahnstrecke Hannover-Bielefeld in der heimischen Kommunalpolitik kaum Wellen geschlagen. Als Folge des Schienengipfels am 30. Juni und sicher auch vor dem Hintergrund der NRW-Kommunalwahl am 13. September haben nun aber die Grünen das Thema wieder ins Visier genommen. Dabei tut sich speziell ihre Partei mit dem möglichen Bau einer ICE-Schnellfahrstrecke durch die Region enorm schwer: Denn auf der einen Seite befürwortet man auf Bundesebene klar den Deutschland-Takt. Aber vor Ort sehen die Bündnis-Grünen die Auswirkungen der dafür erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen mehr als kritisch. Auf Initiative der der Kreistagsfraktion der Grünen Minden-Lübbecke nahm jetzt eine größere Delegation mehrere Bereiche in Porta Westfalica in Augenschein, die von einem Neubau betroffen sein könnten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="711" height="480" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse.png" alt="" class="wp-image-4187" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse.png 711w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse-300x203.png 300w" sizes="(max-width: 711px) 100vw, 711px" /><figcaption>Melanie Hövert, verkehrspolitische Sprecherin Kreistagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, und die grüne Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann. Foto: JP</figcaption></figure>



<p>PORTA WESTFALICA. Lange Zeit hat die Debatte um einen möglichen Aus- oder Neubau der Bahnstrecke Hannover–Bielefeld in der heimischen Kommunalpolitik kaum Wellen geschlagen. Als Folge des Schienengipfels am 30. Juni und sicher auch vor dem Hintergrund der NRW-Kommunalwahl am 13. September haben nun aber die Grünen das Thema wieder ins Visier genommen. Dabei tut sich speziell ihre Partei mit dem möglichen Bau einer ICE-Schnellfahrstrecke durch die Region enorm schwer: Denn auf der einen Seite befürwortet man auf Bundesebene klar den Deutschland-Takt. Aber vor Ort sehen die Bündnis-Grünen die Auswirkungen der dafür erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen mehr als kritisch. Auf Initiative der der Kreistagsfraktion der Grünen Minden-Lübbecke nahm jetzt eine größere Delegation mehrere Bereiche in Porta Westfalica in Augenschein, die von einem Neubau betroffen sein könnten.</p>



<p>Aus Sicht der OWL-Grünen könnte die ICE-Neubaustrecke nicht – wie aktuell vom Projektzuschnitt des Bundesverkehrsministeriums vorgesehen – von Hannover bis nach Bielefeld führen, sondern südlich des Wesergebirges nahe der A2 bis nach Bad Oeynhausen. Massiv betroffen von einem solchen Verlauf wären unter anderem die südlichen Ortsteile Porta Westfalicas Vennebeck, Holzhausen, Lohfeld und Eisbergen.</p>



<p>Diese Variante erfüllt zwar, wie vom Bahnexperten Rainer Engel nachgewiesen, nicht exakt die Forderung des vorgegebenen Zielfahrplans, kann aber prinzipiell mit den Anforderungen des Deutschland-Takts in Einklang gebracht werden. Damit könnten gegenüber einem vollständigen Neubau Hannover-Bielefeld rund 30 Kilometer Schienenstrecke eingespart werden. Melanie Hövert, verkehrspolitische Sprecherin der Minden-Lübbecker Kreis-Grünen, rechnet daher fest damit: „Das wird schlussendlich die Konsenstrasse werden.“</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="786" height="533" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse1.png" alt="" class="wp-image-4188" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse1.png 786w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse1-300x203.png 300w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot_2020-09-10-Gruene-fuer-den-Takt-–-aber-gegen-eine-Neubautrasse1-768x521.png 768w" sizes="(max-width: 786px) 100vw, 786px" /><figcaption>„Man muss ein solches Projekt im Keim ersticken“, meint die grüne Bürgermeisterkandidatin Anke Grotjohann aus Porta Westfalica. Foto: JP</figcaption></figure>



<p>Im Zuge ihrer Vor-Ort-Besichtigung nahmen die Grünen-Politiker zahlreiche Punkte in Augenschein, die sie im Falle eines Trassenneubaus für besonders gefährdet halten. Dazu zählte mit dem Bereich südlich des Großen Weserbogens, wo die Neubaustrecke parallel zur Autobahn A2 die Weser überqueren würde, eine der letzten unbebauten Flächen von Veltheim. Bedrohungspotential gibt es aus Sicht der Grünen aber auch für das Gewerbegebiet Vennebeck-Ost, wo sich unter anderem das Zentrallager von Porta Möbel mit mehreren Tausend Arbeitsplätzen befindet, das Trinkwasserschutzgebiet Holzhausen-Eisbergen, aus dem unter anderem die Städte Minden und Porta Westfalica versorgt werden, sowie die Naturschutzgebiete „Holzhauser Mark“ und „Schwatten Paul“.</p>



<p>Britta Haßelmann, Bundestagsabgeordnete der Grünen und ehemalige Landesvorsitzende NRW, übte im Zusammenhang mit dem Neubaustrecken-Vorhaben massive Kritik an dem im März beschlossenen Maßnahmegesetzvorbereitungsgesetz (MgvG). Die damit verbundenen Einschränkungen von Beteiligungs- und Klagerechten führten nicht zu mehr, sondern zu drastisch weniger Akzeptanz von Großprojekten in der Bevölkerung.</p>



<p>Zugleich räumte sie offen den inneren Zwiespalt ein, den das Thema ihrer Partei aussetzt. Besonders deutlich wird diese Zerreißprobe an der Person des grünen Kreistagskandidaten Thomas Dippert aus Bad Oeynhausen: Der trat in seiner Funktion als Vorsitzender des VCD Kreisverbands Minden-Lübbecke mehrmals öffentlich als klarer Befürworter einer Neubaustrecke Hannover-Bielefeld in Erscheinung.</p>



<p>Ganz andere Töne findet da hingegen die grüne Bürgermeisterkandidatin Anke Grotjohann aus Porta Westfalica: „Man muss ein solches Projekt im Keim ersticken!“</p>



<p>Quelle <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.szlz.de/region/bueckeburg_artikel,-gruene-fuer-den-takt-aber-gegen-eine-neubautrasse-_arid,2640656.html" target="_blank">szlz.de vom 09.09.2020 Autor Johannes Pietsch</a></p>
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