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	<title>Parlamentarische Staatssekretärin &#8211;   Pro-Ausbau </title>
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	<description>Bahnfreunde aus dem Landkreis Schaumburg</description>
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		<title>Bundestagsabgeordnete Flachsbarth zur umstrittenen ICE-Trasse: Mitspracherecht der Bürger darf nicht ausgehebelt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dampflok]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2020 22:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img width="231" height="300" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/01/Flachsbarth.-231x300-1.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" /></p>Für den morgigen Samstag, 11 Uhr, hat die Bürgerinitiative für den ländlichen Raum Munzel zu einer Demonstration gegen die geplante &#8230; ]]></description>
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<div class="wp-block-media-text alignwide is-image-fill"><figure class="wp-block-media-text__media" style="background-image:url(https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/01/Flachsbarth.-231x300-1.jpg);background-position:53.81679389312977% 40.67646699793199%"><img decoding="async" width="231" height="300" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/01/Flachsbarth.-231x300-1.jpg" alt="" class="wp-image-2581"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-normal-font-size">   Für den morgigen Samstag, 11 Uhr, hat die Bürgerinitiative für den   ländlichen Raum Munzel zu einer Demonstration gegen die geplante   ICE-Trasse quer durch das Calenberger und Schaumburger Land aufgerufen.   Die Parlamentarische Staatssekretärin, Maria Flachsbarth (CDU), teilt   dazu mit: „Wie Sie wissen, begleite ich den Ausbau der ICE-Strecke   Hannover-Minden seit Jahren sehr intensiv und ich stehe in regelmäßigem   Austausch mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, Bürgerinitiativen  und  den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen, um sicherzustellen,  dass  das Vorhaben verträglich und nur unter Wahrung der Rechte und  Interessen  der Bürgerinnen und Bürger durchgeführt wird. Ich bin sehr  froh, dass  wir über die grundsätzliche Notwendigkeit der Ertüchtigung  des  Schienenverkehrs, um den Straßenverkehr zu entlasten und zugleich  den  Verkehrssektor klimafreundlicher zu machen, einig sind.  </p>
</div></div>



<p>Die Sorgen der  Bürgerinitiative (BI) für den ländlichen Raum Munzel nehme ich  selbstverständlich sehr ernst. Für Projekte wie dieses brauchen Bahn und  Politik die Akzeptanz der Bevölkerung – das hat nicht zuletzt Stuttgart  21 deutlich gemacht. Allerdings kann es auch nicht sein, dass  Großprojekte erst nach Jahrzehnten realisiert werden können – ich  verweise auf Projekte in unserem Wahlkreis; die Realisierung des Mega  Hub in Lehrte hat über 25 Jahre gedauert, die der Ortsumgehung B3 in  Hemmingen gar mehr als 40 Jahre. Diese langen Zeiträume schaden nicht  nur dem Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern führen ihrerseits  wieder zu Akzeptanzproblemen. Deshalb versucht der Gesetzgeber durch die  o.g. Gesetze die Verfahren zu beschleunigen. Dennoch verstehe ich Ihre  Befürchtung, dass Mitspracherechte der unmittelbar von der Planung  betroffenen Bürgerinnen und Bürger vernachlässigt werden könnten, wenn  Verfahren durch den Bund beschleunigt werden. Berlin scheint dann weit  weg zu sein von den Bedürfnissen derjenigen, die von dem Vorhaben direkt  betroffen sind. Deswegen möchte ich – zum wiederholten Male –  unterstreichen: Die bürgerlichen Mitspracherechte werden sowohl durch  das Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz als auch durch das  Planungsbeschleunigungsgesetz nicht ausgehebelt, sondern – im Gegenteil –  sogar gestärkt: Das im Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz  festgeschriebene Verfahren orientiert sich am baurechtlichen  Planfeststellungsverfahren und enthält die darin für Bürgerinnen und  Bürger vorgesehenen Möglichkeiten der Verfahrensbeteiligung. Daher  werden alle Umweltprüfungen vorgenommen und die Öffentlichkeit erhält  weiterhin die Möglichkeit zur frühzeitigen Stellungnahme und Erörterung.  Das Gesetz enthält zusätzlich eine Reihe von Regelungen, die über das  im Planfeststellungsverfahren vorgeschriebene Maß hinausgehen und noch  mehr Mitsprache ermöglichen: Erstens findet sehr frühzeitig ein erster  verbindlicher Termin mit der Öffentlichkeit statt. Zweitens muss bei der  Festlegung des Untersuchungsrahmens die Öffentlichkeit mit einem  weiteren Termin eingebunden werden. Drittens ist ein Erörterungstermin  nicht nur fakultativ sondern zwingend durchzuführen. In diesem  Zusammenhang weise ich erneut darauf hin, dass bereits im September 2016  und im Januar 2019 auf meine Anregung hin im Bundesverkehrsministerium  Gespräche mit Herrn Parlamentarischem Staatssekretär Ferlemann sowie  Bürgermeistern und Vertretern der Bürgerinitiativen aus Seelze und  Barsinghausen stattfanden. Sowohl bei diesen Gesprächen als auch später  in der schriftlichen Korrespondenz mit mir bekräftigte Herr Ferlemann  wiederholt, dass die Kommunen und Bürgerinitiativen bei der Festlegung  der konkreten Trassenführung einbezogen würden. Sobald erste  Planvorschläge der Bahn vorliegen, werden sie zusammen mit den  betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu einem Dialogforum eingeladen, bei  dem sämtliche Trassenvarianten vorgestellt und diskutiert werden können.  Dabei wird diejenige Variante, die bei den Beteiligten auf die größte  Zustimmung trifft, ausgearbeitet. Als Wahlkreisabgeordnete werde ich mit  großem Nachdruck darauf dringen, dass diese Zusagen auch eingehalten  werden. Auch das Planungsbeschleunigungsgesetz trägt dem Wunsch der  Bürgerinnen und Bürger nach umfassender Information zum Bauvorhaben  Rechnung. Indem Vorhabenträger künftig verpflichtend alle Planunterlagen  im Internet veröffentlichen müssen, wird die Transparenz und  Digitalisierung der Bürgerbeteiligung verbessert. Jeder Interessierte  kann sich umfassend im Internet informieren und ist nicht ausschließlich  auf die öffentliche Auslegung der Pläne angewiesen. Die Auslegung in  den Gemeinden vor Ort wird dadurch gleichwohl nicht ersetzt. Vielmehr  bleiben die Vorschriften über das Anhörungsverfahren unberührt. Jedes  Infrastrukturvorhaben hat in der Regel Gegner und Befürworter. Es gibt  immer gute Argumente für bzw. gegen eine konkrete Baumaßnahme. Diese  müssen ausgetauscht und gegeneinander abgewogen werden. Das  Planungsbeschleunigungsgesetz ist ein Kompromiss zwischen der  Notwendigkeit, Bauvorhaben innerhalb eines angemessenen Zeithorizonts  abzuschließen und gleichzeitig die Beteiligungsrechte der Anwohnerinnen  und Anwohner, so wie wir sie bisher kennen, so umfassend wie möglich zu  erhalten. Ich unterstütze daher die berechtigten Forderungen der  Bürgerinnen und Bürger. Allerdings sollte nicht der Eindruck entstehen,  dass Politik und Bahn versuchten, sich willentlich und wider besseren  Wissens über diese Forderungen hinweg zu setzen“, sagt Flachsbarth. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="785" height="1024" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/01/10.11.2020-grafik-bvwp-785x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2589" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/01/10.11.2020-grafik-bvwp-785x1024.jpg 785w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/01/10.11.2020-grafik-bvwp-230x300.jpg 230w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/01/10.11.2020-grafik-bvwp-768x1002.jpg 768w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2020/01/10.11.2020-grafik-bvwp.jpg 1123w" sizes="(max-width: 785px) 100vw, 785px" /><figcaption>Foto: privat</figcaption></figure>



<p>Quelle: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Deister Echo (öffnet in neuem Tab)" href="https://deister-echo.de" target="_blank">Deister Echo</a>   am 10.01.2020     Autor: (ta) </p>
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