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	<title>Lobbyisten &#8211;   Pro-Ausbau </title>
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	<description>Bahnfreunde aus dem Landkreis Schaumburg</description>
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		<title>Bürgerinitiativen hinterfragen Politik, Lobby und Wirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 14:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bürgerinitiativen sind pauschal Verhinderer? Mitnichten! Diese Wahrnehmung wird dadurch geschürt, dass die Einwendungen von Bürgerinnen und Bürgern grundsätzlich für irrelevant &#8230; ]]></description>
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<p>Bürgerinitiativen sind pauschal Verhinderer? Mitnichten! Diese Wahrnehmung wird dadurch geschürt, dass die Einwendungen von Bürgerinnen und Bürgern grundsätzlich für irrelevant erklärt werden, sobald sie das <strong>Tun &amp; Lassen von Politik, Lobby und Wirtschaft hinterfragen</strong>. Erfüllen BIs jedoch ihre zugeordnete Rolle und machen „den Lauten“, dann gibt es das verdiente Maß an Aufmerksamkeit. An diesem Punkt sind wir gerade. Schade!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Politik, Lobby und Wirtschaft – ZIELE VERFEHLT</strong></h4>



<p>Ziele der Bahnreform im Jahre 1993 waren die Absicht,<br><strong>1.</strong> mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen und</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/4_abb_personenverkehr_2022-02-08.jpg" alt="" class="wp-image-7014" width="734" height="366" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/4_abb_personenverkehr_2022-02-08.jpg 800w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/4_abb_personenverkehr_2022-02-08-300x150.jpg 300w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/4_abb_personenverkehr_2022-02-08-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 734px) 100vw, 734px" /></figure>



<p>Quelle: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/fahrleistungen-verkehrsaufwand-modal-split#anmerkung" target="_blank">Daten vom Umweltbundesamt</a> – <strong>Eisenbahn, nur das kleine hellorange Bälkchen</strong><br></p>



<p><strong>2.</strong> die Haushaltsbelastungen des Bundes in berechenbaren Grenzen zu halten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="705" height="450" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/grafik.png" alt="" class="wp-image-7013" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/grafik.png 705w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/grafik-300x191.png 300w" sizes="(max-width: 705px) 100vw, 705px" /></figure>



<p>Quelle: <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12127/umfrage/hoehe-der-schulden-bei-der-deutschen-bahn-ag/" target="_blank">Daten von Statista</a> – <strong>Schulden der DB AG, zur Not zahlt ja <s>der Staat</s> der Steuerzahler</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>DB AG Spielball von Politik, Lobby und Wirtschaft</strong></h4>



<p>Das von den genannten Protagonisten über die Jahrzehnte betriebene und geduldete<br><strong>1.</strong> Aufblähen des Konzerns in eine unüberschaubare Zahl von Tochterunternehmen<br><strong>2. </strong>flächendeckende Abbauen von Gleisanlagen, Weichen und Überholstrecken<br><strong>3.</strong> Verhökern von Bahnhofsgebäuden und Bahngelände<br><strong>4.</strong> unterlassene Instandhalten der Bahnanlagen<br>bedeuten für den Bürger eine Bahn mit verpassten Anschlüssen, gehetzten Umstiegen, seltenen oder gar keinen Bahnverbindung mehr. Dieses grundgesetzwidrige Verhalten wurde völlig unter den Tisch gekehrt. <strong>Das soll jetzt mehr schlecht als recht beschleunigt wettgemacht werden.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beschleunigung zulasten von uns allen: Mensch, Natur, Klima</strong></h4>



<p>Beschleunigungsgesetze und die Beschleunigungskommission gehen alle zulasten der Rechte von Mensch, Natur und Klima! Sie beschleunigen viel zu oft das unkontrollierte und/oder sinnlose Neu-Bauen. Alles unter dem Deckmäntelchen, die Bahn sei doch so öko. Leider ist und bleibt jede Tonne CO2-Emission eben eine Tonne CO2-Emission. Veraltete Berechnungsmethoden und falsche Schlüsse aus gestrigen statistischen Daten sollen der Rechtfertigung dieser CO2-Bau-Emissionen dienen. Vielfach unterwandern die Gesetze die Beschleunigung von Planungsverfahren und enden im Gegenteil. Holzauge sei wachsam!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Deutschlandtakt – Zielfahrplan illegitim</strong></h4>



<p><strong>1. </strong>Reine Theorie! In der Praxis garantiert der Fahrplan keinen einzigen Zug zu den angegebenen Fahrzeiten.<br><strong>2.</strong> Die völlig ungesicherte und mit Recht zu bezweifelnde Finanzierbarkeit dieses Fahrplans schieben eine theoretische bis zur praktischen Umsetzung in jahrzehntelange Entfernung.<br><strong>3.</strong> Bis zum heutigen Tage haben weder Parlament noch Bundesrat über den Sinn <strong>dieses</strong> Fahrplans oder über das Maß <strong>eines</strong> Fahrplans beraten geschweige denn beschlossen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Politik, Lobby und Wirtschaft versus Wissenschaft, Recht und Vernunft</strong></h4>



<p>Es sollte nun dringend die eingehende unabhängige und transparente Prüfung erfolgen, ob <strong>H</strong>och<strong>G</strong>eschwindigkeits<strong>V</strong>erkehr Vorrang oder ein <strong>robustes Schienennetz besser g</strong><strong>e</strong><strong>eignet</strong> wäre, dem <strong>gesamtgesel</strong><strong>l</strong><strong>schaftlichen Anspruch auf ein gutes flächendeckendes Netz</strong> zu bewerkstelligen.</p>



<p>Selbst der Netz-Beirat der DB AG stellte folgerichtig fest:<br><strong>1.</strong> Infrastrukturpolitik auf <strong>Bedarfe der Verkehrswende</strong> konsequent ausrichten!<br><strong>2.</strong> Hohe Netzauslastung und Klimaproblematik erzwingen massiven <strong>Ausbau</strong> und <strong>zeitnahe</strong> <strong>Modernisierung</strong> der Schienenwege!<br><strong>3.</strong> Mit Hochdruck sollte der <strong>Abbau von </strong><strong>Eng</strong><strong>p</strong><strong>ässe</strong> im Netz vorangetrieben werden!<br><strong>4.</strong> Wenn der rasche Ausbau nicht komme, würden nicht <strong>mehr hinnehmbare signifikante Nachteile </strong>für den Güterverkehr unnötig weiter bestehen bleiben!</p>



<p>Viele Worte?! Aber angesichts der multi-Milliarden Steuergeldver(sch)wendungen und dem gesellschaftlichen Anspruch auf eine zukunftsgerechte Mobilität für Menschen und Güter mehr als notwendig.<br><br>Vielen Dank an Herrn <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_Ibr%C3%BCgger" target="_blank">Lothar Ibrügger</a> für seine umfangreichen Ausführungen!</p>
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