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	<title>Bundesschienenwegeausbaugesetz &#8211;   Pro-Ausbau </title>
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	<description>Bahnfreunde aus dem Landkreis Schaumburg</description>
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	<title>Bundesschienenwegeausbaugesetz &#8211;   Pro-Ausbau </title>
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		<title>Wenn das Wörtchen wenn nicht wär&#8216; &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 14:48:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[hätten wir schon einen fertigen Ausbau haben können! Ach wirklich? Pro-Ausbau hat sich mit den Fakten beschäftigt und ruft in &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br><strong>hätten wir schon einen fertigen Ausbau haben können! Ach wirklich?</strong> </p>



<p>Pro-Ausbau hat sich mit den Fakten beschäftigt und ruft in Erinnerung, wie das eigentlich wirklich war und ist. </p>



<p>Mit den Pfeiltasten oben und unten am Dokument können Sie vor- und zurückblättern. <br>Wollen Sie auf die Links zugreifen, müssen Sie die .pdf herunterladen.</p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-c6d146e8-4f9c-4716-a455-972ef7d3963f" href="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2026/07/nie-ABS-immer-schon-ABS-NBS.pdf">nie ABS immer schon ABS-NBS</a><a href="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2026/07/nie-ABS-immer-schon-ABS-NBS.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-c6d146e8-4f9c-4716-a455-972ef7d3963f">Herunterladen</a></div>


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		<title>Linke Tasche rechte Tasche &#8211; der Bund, die Bahn, der Steuerzahler</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/linke-tasche-rechte-tasche-der-bund-die-bahn-der-steuerzahler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2023 12:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandtakt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze & Leitlinien]]></category>
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					<description><![CDATA[Novellierung Bundesschienenwegeausbaugesetz Das Genehmigungsbeschleunigungsgesetz ändert einen ganzen Strauss von Gesetzen, auch das Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG). Das BSWAG soll aber noch weitere &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Novellierung Bundesschienenwegeausbaugesetz</strong></h4>



<p>Das <strong>Genehmigungsbeschleunigungsgesetz</strong> ändert einen ganzen Strauss von Gesetzen, auch das Bundesschienenwegeausbaugesetz (<strong>BSWAG</strong>).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Teil des BSWAG ist der <strong>Bedarfsplan Schiene</strong>; die neue Anlage, in der alle relevanten Vorhaben „Schiene“ aufgelistet sind, wurde stark erweitert … und zwar um viele – nicht alle &#8211; Maßnahmen, die nur dem Bau für den überbordenden 3. Zielfahrplan (Deutschlandtakt) dienen! Vorhaben aus dem Bedarfsplan Schiene finden Sie unter <strong><a href="https://www.bvwp-projekte.de/map_railroad_2018.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PRINS</a></strong>. PRINS gibt Auskunft über detaillierte Bewertungen. Diese Bewertungen wurden mittels der Formeln aus dem <strong><a href="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/bvwp-methodenhandbuch.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Methodenhandbuch</a></strong> vorgenommen; freilich mit <strong>Formeln</strong>, die entweder die Problemstellung nicht korrekt wiedergeben oder der politisch gewollten Schönrechnerei in der Kosten-Nutzen-Analyse dienen, z.B. die Berechnung der CO2-Emissionen beim Bau.</li>



<li>Neu hinzugekommen ist die Formulierung „<strong>überragendes öffentliches Interesse</strong>“, mit der der Natur- und Klimaschutz herabgestuft wird.</li>
</ul>



<p>Das BSWAG soll aber noch weitere Änderungen erfahren. Diese werden unter dem Begriff „<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/082/2008288.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Viertes Gesetz zur Änderung des Bundesschienenwegeausbaugesetzes</strong></a>“ bearbeitet. Es geht insbesondere um die <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bswag/__8.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Investitionen und deren Finanzierung</strong></a>. Vorausgesetzt, die Maßnahme ist gesetzlich verankert und es ist genug Geld, da zahlt der Bund für</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bau,</li>



<li>Ausbau sowie</li>



<li>Ersatzinvestitionen der Schienenwege der Deutschen Bahn.</li>
</ul>



<p>Die Deutsche Bahn zahlt für</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterhaltung und</li>



<li>Instandsetzung</li>
</ul>



<p>Im Vorwort der Gesetzesänderung wird bejammert, wie alt, marode und klein die Bahninfrastruktur ist. Obwohl doch bereits das jetzige BSWAG klar regelt, wer für welche Maßnahmen verantwortlich ist, konnte sich dieser Zustand über die letzten Jahrzehnte – nicht nur einige wenige Jahre – hinziehen!</p>



<p>Wissend, um diesen <strong>Investitionsrückstau</strong> nur allein um das Bestandsnetz fahrtüchtig zu halten und für angemessene Bestandserweiterungen zu sorgen, sollen trotz vielfältiger Kritik für den 3. Zielfahrplan Deutschlandtakt noch viel mehr Bauvorhaben finanziert werden.</p>



<p>Weder der Bund noch die Deutsche Bahn sind ihren Verpflichtungen die letzten Jahrzehnte nachgekommen. Aber mit dieser Gesetzesänderung will sich der Bund nun auch noch zuständig fühlen, für die Aufgaben der Deutschen Bahn gerade zu stehen – nämlich die Unterhaltung und Instand<strong>haltung</strong> &#8211; wo auch immer der Unterschied zum bisherigen Text liegen mag.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:37% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="480" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/euro-96289_640.jpg" alt="" class="wp-image-7417 size-full" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/euro-96289_640.jpg 640w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/euro-96289_640-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Milliarden purzeln nur so</strong></h4>
</div></div>



<p>Begründet wird das unter anderem mit einem funktionierenden Deutschlandtakt, und man wolle den Bürgerinnen und Bürgern nicht die Folgen der Investitionshemmnisse aufbürden. Die politische Drechselei der Argumentation ist einfach hanebüchen!</p>



<p>Die Baumaßnahmen für den <a href="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/2022-09-01_Abschlussbericht_Deutschlandtakt_3-00.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3. Zielfahrplan sind mit 48 Milliarden Euro</a> (Stand 2015) bemessen worden, was heute im Bereich von 80 Milliarden liegt. Es ist bereits jetzt absehbar, dass dieser <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-deutschlandtakt-101.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Deutschlandtakt vielleicht in 50 Jahren fahrtüchtig</strong></a> ist … oder nie fertig sein wird. Der Bund ist sich nicht zu schade dafür, den Bürgerinnen und Bürgern die steuerliche Last, die Jahrzehnte währenden massiven Bautätigkeiten und klimaschädlichen CO2-Emissionen der Betonorgie aufzubürden.</p>



<p>Die <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-schulden-sanierung-ampelkoalition-1.6114856" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Bahn hat aktuell einen </a><a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-schulden-sanierung-ampelkoalition-1.6114856"><strong>Schuldenberg</strong> von mehr als 30 Milliarden Euro</a>! Gleichzeitig hat die DB beim Bund einen <strong>Investitionsbedarf</strong> von 45 Milliarden Euro angemeldet … und das reicht nur bis ins Jahr 2027 … noch 3 Jahre und das Geld ist wieder alle!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Woher nehmen und nicht stehlen</strong></h4>



<p>Wer sind die Steuerzahlenden, die diese unvorstellbaren Summen aufbringen sollen?<br>Jetzt steht die <a href="https://www.tagesschau.de/inland/bundesverfassungsgericht-schuldenbremse-102.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haushaltsführung des Bundes im Fokus des Bundesverfassungsgerichts</a>. Natürlich geht es auch hier wieder um Milliarden – diesmal 60.</p>



<p>Die Deutsche Bahn gehört dem Bund. Der Bund hat offensichtlich weder die Möglichkeit, sein Eigentum sach- und fachgerecht zu steuern noch seinen ureigenen Aufgaben zeitgerecht nachzukommen. <a href="https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Downloads/DE/Berichte/2023/db-dauerkrise-volltext.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Für besonders lange Herbst-/Winterabende empfehlen wir das Stöbern im Bericht des Bundesrechnungshofes</a>. </p>



<p>Wie es auch weitergehen mag: die Finanzierung der Bahn obliegt den Steuerzahlern und den Fahrkartenkäufern. Also letztendlich <strong>Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser</strong>. Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Planungsbeschleunigung Gesetz Gesetz Gesetz</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/planungsbeschleunigung-gesetz-gesetz-gesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 14:06:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandtakt]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleunigungsgesetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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		<category><![CDATA[Maßnahmegesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Lies]]></category>
		<category><![CDATA[Zielfahrplan]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz ist tot Nachdem das MgvG wegen seiner ungesetzlichen Ausformulierung von der EU-Kommission gestoppt wurde, ist das Gesetz nunmehr &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz ist tot</strong></h4>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:20% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="618" height="640" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/05/smile-gab695ee8e_640.png" alt="" class="wp-image-7154 size-full" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/05/smile-gab695ee8e_640.png 618w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/05/smile-gab695ee8e_640-290x300.png 290w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Nachdem das MgvG wegen seiner ungesetzlichen Ausformulierung von der EU-Kommission gestoppt wurde, ist das Gesetz nunmehr endgültig Geschichte &#8211; es wird aufgehoben. Für das Bahnprojekt Hannover &#8211; Bielefeld bedeutet das, dass das begonnene Verfahren nach dem geltenden Recht eines Planfeststellungsverfahrens fortgesetzt wird. [<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/089/2008922.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>]</p>
</div></div>



<p>Ein Planfeststellungsverfahren steht der Region Hannover – Bielefeld erst noch ins Haus. Derzeit befindet sich das Projekt in der Grundlagenermittlung. Aber die DB-Netz schreitet mit 7-Meilen-Steifeln voran. Glücklich über die Nicht-Fortsetzung der Großen Plenumssitzungen, in denen alle sich umfassend austauschen und diskutieren konnten, verfolgt das DB-Projektmanagement die Strategie „Teile und Herrsche“. Mit den jetzt fortgesetzten <a href="https://www.hannover-bielefeld.de/system/files/unterlagen/2023-10-05_Regio-Treff-Nenndorf.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regional-Treffen</a> werden Informationen häppchenweise weitergereicht und Diskussionen stückchenweise geführt. Für das DB-Projektmanagement ist das einfacher zu händeln &#8211; Herr Carsten-Alexander Müller hat sich zu der Aussage hinreißen lassen, dass das <a href="https://www.hannover-bielefeld.de/dialog/plenum/2022/plenum07" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Große Projektplenum</a> nur zu „Fensterreden“ und „Vorwürfen“ führte; „mitgenommen daraus habe er nichts“. Die ungenügende Moderation hat sicherlich einen Großteil dazu beigetragen. Mit ein Grund, weswegen der Bürgerdialog gescheitert ist. Wirklich schwierig, unter solchen Umständen wieder in einen konstruktiven, hochwertigen Dialog auf Augenhöhe einzusteigen.</p>



<p>Die Landtagsabgeordneten <a href="https://janphilippbeck.de/schaumburg-gut-im-landtag-vertreten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jan-Phillipp Beck (Landkreis Schaumburg)</a> und <a href="https://claudiaschuessler.de/meldungen/maximale-transparenz-und-pragmatische-loesungen-mit-den-beteiligten-beim-bahnprojekt-hannover-bielefeld" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Claudia Schüßler (Region Hannover)</a> haben die Sache in die Hand genommen. Vorerst auf Niedersächsischer Seite wurde zu einem Fachgespräch eingeladen, das zusammen mit BIs, Naturschützern, Bürgermeistern, dem niedersächsischen Verkehrsminister Olaf Lies und der DB Netz geführt wurde. Quintessenz daraus: <strong>Der Ausbau der Bestandsstrecke gehört genauso in die Projekt-Planung wie die zugesagte variantenoffene Planung.</strong> Nach dem jetzigen Stand schert sich das DB-Projektmanagement darum nicht, sie schieben die Prämissen des BMDV vor = 31 Minuten, bis zu 300 km/h … basta.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Kein Grund zum Feiern</strong></h4>



<p>Das MgvG stand insbesondere in der Kritik, da es Klagerechte stark einschränkte. Nun – es gibt keinen Grund zum Feiern. Denn es folgt das <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/068/2006879.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Genehmigungsbeschleunigungsgesetz</a> mit einer <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/089/2008922.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beschlussempfehlung des Verkehrsausschusses</a>. Das hat’s genauso in sich! Dort gibt es das „überragende öffentliche Interesse“, das für weitreichende Rechte und Möglichkeiten des Bundes und seiner ausführenden Organe sorgt. Die Argumentation ist die, dass ein <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw42-de-verkehrsnetz-971384" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schneller Bau von Straßen und Schienen</a> dem Klimaschutz diene; alle Baumaßnahmen dienen der Mobilitätswende, die langfristig den CO2-Ausstoss senken soll. Die Politik hofft, dass der immense CO2-Ausstoß beim Bau durch die zukünftige Verkehrsverlagerung kompensiert wird. Die Politik setzt also auf Kompensation und Aufrechnung unter Berücksichtigung von Annahmen und Prognosen = Glaskugel. Vernachlässigt wird die Vermeidung von CO2, damit dieses klimaschädliche Gas gar nicht erst in die Umwelt gelangt = Tatsache.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Naturschutz adé – wir bauen uns den Klimaschutz</strong></h4>



<p>Das „überragende öffentliche Interesse“ beschränkt sich nicht nur auf die vielen Projekte, die im Bundesschienenwegeausbaugesetz im Vordringlichen Bedarf stehen ( = Bahnprojekt Hannover – Bielefeld). Vielmehr wurden die letzten Monate für Ergänzungen des Gesetzestextes genutzt und nun stehen im „überragenden öffentlichen Interesse“ auch bestimmte Vorhaben und Maßnahmen des Schienenpersonennahverkehrs, Instandhaltungen oder Digitalisierungen ( = Korridorsanierung Wunstorf – Minden). </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:32% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="674" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2022/08/dwarf-gad691baa5_1280-1024x674.jpg" alt="" class="wp-image-6515 size-full" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2022/08/dwarf-gad691baa5_1280-1024x674.jpg 1024w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2022/08/dwarf-gad691baa5_1280-300x197.jpg 300w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2022/08/dwarf-gad691baa5_1280-768x505.jpg 768w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2022/08/dwarf-gad691baa5_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Das „überragende öffentliche Interesse“ führt zur Beschneidung der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie zur Herabsetzung der Naturschutzgesetze. Dort werden nämlich unter der Voraussetzung des „überragenden öffentlichen Interesses“ bauliche Ausnahmen zugelassen. Da jetzt alle der vielen hundert aufgeführten Baumaßnahmen unter diesen Schlagworten aufgeführt werden, wird die Ausnahme zur Regel!</p>
</div></div>



<p> Es wird also mehr am Good-will der DB-Projektplanung und der Durchsetzungsstärke der DB-eigenen Umweltexperten liegen, ob umweltsensible Bereiche und Naturschutzgebiete überplant (= überbaut) werden oder nicht. Wenn’s nicht anders geht, ist unter Einhaltung eines minimalen Maßes an Regeln ein Wasserschutzgebiet oder ein Naturschutzgebiet kein Hinderungsgrund mehr. <strong>Hier müssen in der Region alle gemeinsam dafür sorgen, dass das grüne Feigenblatt Deutschlandtakt mit seinem Ästchen Hannover &#8211; Bielefeld nicht zum Klimakiller wird.</strong></p>



<p>Zusätzlich wurde ein <a href="https://www.bundestag.de/services/glossar/glossar/E/entschl_antrag-245394" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Entschließungsantrag</a> eingebracht:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>I. Der Deutsche Bundestag stellt fest, dass</p>



<p>• <strong>Ausbau und Modernisierung</strong> der Schieneninfrastruktur nach Jahrzehnten der Unterfinanzierung unabdingbar sind, damit der Schienenpersonen- und Schienengüterverkehr ein stabiles Rückgrat klimafreundlicher Mobilität und energieeffizienten Gütertransports bilden können;</p>



<p>• die verkehrlichen Ziele des Masterplans Schienenverkehr uneingeschränkt gelten: <strong>Verdopplung der Verkehrsleistung sowie 25% Schienengüterverkehr bis 2030</strong>. Die Schieneninfrastrukturplanung des Bundes ist auf diese Ziele auszurichten;Vorabfassung – wird durch die lektorierte Fassung ersetzt Drucksache 20/8922 – 28 – Deutscher Bundestag – 20. Wahlperiode</p>



<p>• Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur weiter abgesichert werden müssen, um prioritär <strong><u>eine</u> fahrplanbasierte Infrastrukturplanung und einzelne Maßnahmen zur Etablierung <u>eines</u> Deutschlandtakts</strong> umzusetzen, was problemlose Ein- und Ausfahrten in die Knotenbahnhöfe und passende Reisezeiten zwischen den Städten voraussetzt, um neue feste Taktverkehre zu ermöglichen;</p>



<p>• für die Projekte des Bundesschienenwegeausbaugesetzes weiterhin gilt, dass eine Vorfestlegung über <strong>mögliche Trassen und konkrete Verläufe sowie zu erreichende Geschwindigkeiten oder Fahrzeiten</strong> mit der vorliegenden Gesetzesbegründung der Bundesregierung zu den Änderungen im BSWAG <strong>nicht getroffen worden ist</strong>;</p>



<p>• die <strong>Fahrzeit ein maßgebendes Kriterium für die Planung der künftigen Schieneninfrastruktur und die Umsetzung <u>eines</u> Deutschlandtakts</strong> ist.</p>
</blockquote>



<p>DER Deutschlandtakt verdeutlicht verbal, dass es nur diesen einen, nämlich den 3. Zielfahrplan, gibt. Die Aufweichung zu EINEM Deutschlandtakt lässt Hoffnung schöpfen, dass der Zielfahrplan doch noch grundlegend überarbeitet wird – bis die Hoffnung zuletzt stirbt. Auf jeden Fall wird mit dieser Aussage deutlich gemacht, dass ein Taktfahrplan politisch gewollt und vom Bundestag unterstützt wird. Damit werden Überlegungen, gar keinen Taktfahrplan umzusetzen, sondern bloß Ausbau, Instandhaltung, Modernisierung sowie eine höhere Zugdichte voranzutreiben, kalt gestellt. Dass die Fahrzeit nicht im Gesetz vorgeschrieben, aber ein maßgebendes Kriterium für die Planung ist, lässt sicherlich die Diskussion über die 31 Minuten weiterköcheln &#8211; <strong>gut so!</strong> &#8211; und natürlich die DB Netz in ihrem Kämmerlein weiterplanen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>II. Der Deutsche Bundestag begrüßt, dass</p>



<p>• durch die Änderung des Bundesschienenwegeausbaugesetzes eine <strong>Präzisierung zu den für <u>einen</u> Deutschlandtakt benötigten Neu- und Ausbaumaßnahmen</strong> vollzogen wird, die derzeit in der Anlage (Bedarfsplan für die Bundesschienenwege) zum Gesetz <strong>enthaltene Nummer 44 des Potentiellen Bedarfs „Deutschland-Takt“ in den</strong> <strong>Vordringlichen Bedarf aufrückt</strong> und dadurch die hohe Bedeutung des Personen- und Güterverkehrs auf der Schiene unterstrichen wird.</p>
</blockquote>



<p>Trotz aller Kritik wird dem Gesamtprojekt „Deutschland-Takt“ – explizit dem 3. Zielfahrplan &#8211; grünes Licht gegeben. Gute Gelegenheit für das DB-Projektmanagement „Hannover – Bielefeld“ mit ihrer eigenen Vorstellung von Variantenplanung fortzufahren.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>III. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel</p>



<p>• die Ergebnisse der Beschleunigungskommission Schiene zum Verzicht von NKV-Bewertungen bei Maßnahmen zur Elektrifizierung und zur Netzresilienz (&#8222;kleine und mittlere Maßnahmen&#8220;) sowie zur Reduzierung oder zum Entfall einer solchen Bewertung bei bereits bewerteten Bedarfsplanungen zügig umzusetzen;</p>



<p>• die <strong>Öffentlichkeitsarbeit und die Dialogprozesse für <u>einen</u> Deutschlandtakt insbesondere vor dem Planungsbeginn von Projekten regional zu stärken, bei den konkreten Trassenplanungen den regionalen Nutzen als ein zentrales Kriterium stets frühzeitig zu berücksichtigen und bei künftigen Überarbeitungen <u>eines</u> Deutschlandtakts den Deutschen Bundestag einzubinden;</strong></p>



<p>• die <strong>Umsetzung <u>eines</u> Deutschlandtaktes</strong> infrastrukturell, finanziell, organisatorisch, eisenbahnrechtlich und europarechtskonform abzusichern;</p>



<p>• bei grenzüberschreitenden Vorhaben im transeuropäischen Netz die Initiative bei den Planungsverfahren zu ergreifen und einen digitalen Austausch der Informationen zwischen den Ländern sicher zu stellen;</p>



<p>• die offenen Stellen bei den Planungsbehörden, insbesondere bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), zügig zu besetzen;Vorabfassung – wird durch die lektorierte Fassung ersetzt Deutscher Bundestag – 20. Wahlperiode – 29 – Drucksache 20/8922</p>



<p>• mit den Ländern zu prüfen, ob die durch das Genehmigungsbeschleunigungsgesetz erreichten Änderungen im Allgemeinen Eisenbahngesetz bezüglich der Planfeststellung auch im PBefG übernommen werden zur einfacheren Reaktivierung von Strecken die Mehrkosten von höhenfreien Kreuzungen in Vergleich zur kostengünstigsten Kreuzung in der Bewertungsmethodik als kostenneutral anzurechnen, wie es auch beispielsweise bei Maßnahmen zur Barrierefreiheit der Fall ist;</p>



<p>• die Finanzierung der im Gutachten Elektrische Güterbahn für wirtschaftlich erachteten Elektrifizierung Bremerhaven – Bremervörde – Rotenburg zu ermöglichen. Wenn dies nicht möglich ist, so ist die Finanzierung im Rahmen des <strong>Moderne-Schiene-Gesetzes</strong> zu prüfen;</p>



<p>• im Moderne-Schiene-Gesetz sicherzustellen, dass Überführungen über Schienenwege grundsätzlich elektrifizierungsfreundlich ausgestaltet werden;</p>



<p>• im Moderne-Schiene-Gesetz eine Änderung des AEG herbeizuführen, die die Planfeststellungsbehörde ermächtigt, in einem Planfeststellungs- oder Plangenehmigungsverfahren unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag den Beginn des Baus oder der Änderung des Vorhabens bereits vor Erteilung der Genehmigung vorzeitig zuzulassen, auch wenn und soweit das Vorhaben UVP-pflichtig ist und sich dabei an den Kriterien des Bundesrates für eine entsprechende Änderung des AEG zu orientieren;</p>



<p>• zu prüfen, wie bei nachgewiesener Wirtschaftlichkeit die Finanzierung der Elektrifizierung bzw. der Ausbau von NE-Infrastruktur im Bereich des überregionalen Schienengüterverkehrs sichergestellt werden kann.“</p>
</blockquote>



<p>Aktuell ist ein Entwurf des &#8222;Moderne-Schiene-Gesetz&#8220; unter Bundestag.de noch nicht zu finden. <a href="https://www.vdv-dasmagazin.de/story_03_interview_theurer.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Siehe Interview mit Michael Theurer</a>. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:33% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="522" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-11-29-Kostenloses-Bild-auf-Pixabay-Zwerg-Gnom-Wichtel-Kobold-Bäh.png" alt="" class="wp-image-2111 size-full" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-11-29-Kostenloses-Bild-auf-Pixabay-Zwerg-Gnom-Wichtel-Kobold-Bäh.png 768w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2019/11/Screenshot_2019-11-29-Kostenloses-Bild-auf-Pixabay-Zwerg-Gnom-Wichtel-Kobold-Bäh-300x204.png 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left">Wie sagte Herr Volker Vorwerk (DB Netz) so schön: „Nur weil etwas gefordert wird, setzt die Bahn das ja nicht automatisch um.“ Das läuft zwischen Bundestag und Bundesregierung hoffentlich nicht genauso! Nichtsdestotrotz lässt sich aus dem Entschließungsantrag der Ampel-Koalition erkennen, wie schwierig die Auseinandersetzung mit dem einen … oder dem anderen … Deutschlandtakt sich gestaltet.</p>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>3. Zielfahrplan wird gesetzlich verankert</strong></h4>



<p><strong>Für uns ist die grüne Welle für den 3. Zielfahrplan mit seinen klimaschädlichen und desaströsen fahrtechnischen Auswirkungen schwer zu ertragen.</strong> Wir wiederholen unsere Forderung: der 3. Zielfahrplan des Deutschlandtakts muss grundlegend überarbeitet werden! Mehr dazu steht auf dieser Webseite. Viel Spaß beim Stöbern, Lesen, Nachdenken.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nicht verzagen!</strong></h4>



<p>Unsere hiesigen Bundestagsabgeordneten sprechen uns Mut und Ausdauer zu. <br></p>


<div class="wp-block-pdfemb-pdf-embedder-viewer"><a href="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/10/2023-10-20-Gemeinsame-Pressemitteilung_Genehmigungsbeschleunigungsgesetz-Entschliessungsantrag-und-Bahntrasse-Hannover-Bielefeld.pdf" class="pdfemb-viewer" style="" data-width="max" data-height="max" data-toolbar="both" data-toolbar-fixed="on">2023-10-20-Gemeinsame-Pressemitteilung_Genehmigungsbeschleunigungsgesetz-Entschliessungsantrag-und-Bahntrasse-Hannover-Bielefeld</a></div>
<p class="wp-block-pdfemb-pdf-embedder-viewer"></p>
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