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	<title>Gesetze &amp; Leitlinien &#8211;   Pro-Ausbau </title>
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	<description>Bahnfreunde aus dem Landkreis Schaumburg</description>
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	<title>Gesetze &amp; Leitlinien &#8211;   Pro-Ausbau </title>
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	<item>
		<title>Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz hat es in sich</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/das-infrastruktur-zukunftsgesetz-hat-es-in-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 09:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze & Leitlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt Hannover- Bielefeld]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Bundesrat hat umfangreich Stellung bezogen zum Referentenentwurf der Bundesregierung! Sehr umfangreich! Der Gegenentwurf Drucksache 780/25 wurde am 30.01.2026 beschlossen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der Bundesrat hat umfangreich Stellung bezogen zum Referentenentwurf der Bundesregierung! Sehr umfangreich!</strong></p>



<p>Der Gegenentwurf <a href="https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2025/0701-0800/780-25(B).pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Drucksache 780/25 </strong></a>wurde am 30.01.2026 beschlossen und dient jetzt den Fachausschüssen der Bundesregierung als Arbeitsgrundlage. Bemerkenswert und besorgniserregend sind die kurzen Zeiträume, in denen solche umfangreichen Gesetzesänderungen erarbeitet werden. Man könnte des Verdacht äußern, dass bei solchen Schnellschüssen nichts Gutes bei heraus kommen kann. Das läßt sich auch in der Stellungnahme des Bundesrates nachlesen, die an so mancher Stelle die Ungereimtheiten der Gesetzeslage bzw. dessen Änderungen anprangert! </p>



<p>Ob der Vorschlag des Bundesrates besser ist? Wer Zeit und Lust hat, möge sich dazu selbst ein Bild machen. Link siehe oben. </p>



<p>Die <a href="https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2025/0701-0800/780-25(B).pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>erste Lesung zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz ist für den 26.02.2026</strong></a> angesetzt!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Die Bundesregierung bastelt derzeit am nächsten Infrastruktur-Hammer. Es scheint, in Berlin wird ein Schritt nach dem nächsten getan, um die vorangegangenen Fehlentscheidungen nicht mehr überdenken zu müssen. Ein gefährlicher Teufelskreis.</p>



<p><strong>Pro-Ausbau hat den Entwurf des InfZuG analysiert und ist zu folgendem Ergebnis gekommen:</strong></p>


<a href="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2026/01/InfZuG-Pro-Ausbau-Zusammenfassung-06012026.pdf" class="pdfemb-viewer" style="" data-width="max" data-height="max" data-toolbar="both" data-toolbar-fixed="on">InfZuG-Pro-Ausbau-Zusammenfassung-06012026</a>


<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Sofern dieser Gesetzentwurf verabschiedet wird, hat das auf das Bahnprojekt Hannover – Bielefeld folgende Auswirkungen (ohne Gewähr <img alt="☺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/263a.png" consent-required="6947" consent-by="services" consent-id="6948"/> ):</strong><br></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Artikel 1</strong> <br>AEG § 11a</td><td>Die DB InfraGo ist bei ihren Planungen nicht mehr angehalten („sollen“), an ihren Bahnanlagen zb. Solaranlagen aufzustellen.<br>Während immer mehr Gesetze und Verordnungen den Bürgern verpflichtend auferlegen, Solaranlagen auf ihrem Dach zu montieren.<br>NRW = <a href="https://www.wohneigentum.nrw/beitrag/solardachpflicht">https://www.wohneigentum.nrw/beitrag/solardachpflicht</a>,<br>Niedersachsen = <a href="https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/PV-Pflicht-in-Niedersachsen-ab-2025-4115">https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/PV-Pflicht-in-Niedersachsen-ab-2025-4115</a><br></td></tr><tr><td><strong>Artikel 1</strong><br>AEG § 18</td><td>Das Projekt Hannover – Bielefeld steht derzeit in der Vorplanung (Lph 2). Das im § 18 behandelte Planfeststellungsverfahren findet erst in der Lph 4 statt; also vermutlich und geschätzt in 4-5 Jahren. Auf dem Weg dorthin bleibt zu verfolgen, wie sich die Eine Linienführung entwickeln wird. Die vielen erfolglosen Klagen von Bürgern oder Umweltverbänden vor dem Bundesverwaltungsgericht lassen erkennen, dass viele Klageschriften schlecht vorbereitet und verfasst wurden (unsubstantiiert). Hier muss sich der klagebereite Bürger bzw. Umweltverband also frühzeitig um fundiert sachliche Argumente bemühen. In der eh viel zu kurzen Zeit der Klagemöglichkeit eine immense Herausforderung.<br></td></tr><tr><td><strong>Artikel 2</strong><br>BSWAG<br>§ 1</td><td>Das Bahnprojekt Hannover – Bielefeld ist nicht nur eng mit dem Deutschlandtakt (3. Zielfahrplan) verknüpft. Es ist auch Teil der TEN-Strecke (Europa-relevant) und jetzt noch mal verschärfend relevant für die öffentliche Sicherheit (Verteidigung, NATO).<br>Da der Deutschlandtakt bereits als politisch-strategisches Gesamtvorhaben gesetzlich verankert ist (!!!), ist die einzige Möglichkeit, auf die Varianten-beschränkenden 31 Minuten Einfluss zu nehmen, die Neuberechnung des Deutschlandtakts (Zielfahrplan) mit vorgegebenen „anderen“ Prämissen als bisher!!! Bei allen Demonstrationen und Streitschriften muss das viel mehr in den Vordergrund rücken.<br></td></tr><tr><td><strong>Artikel 10</strong> <br>BNatSchG § 15</td><td>Die DB InfragGo kann sich künftig auf eine Zahlung beschränken anstatt der mühseligen Suche nach Ausgleichsflächen nachzugehen.<br>Hier ist also ein enger und konstruktiver Kontakt zur „Teamkoordination Umwelt“ gefragt, um eine DB selbst auferlegte Suche nach Ausgleichsflächen zu erwirken!!! Erfolgversprechend wäre der Nachweis, dass es für die Umsetzung des Bahnprojekts sowie für die Kosten-Nutzen-Berechnung von Vorteil ist, eben Flächen auszugleichen anstatt pauschal Geld zu zahlen. Dazu wären konstruktive Vorschläge sicherlich hilfreich (zb. Bereitstellung/Tausch von Grün-/Waldflächen durch Eigentümer).<br></td></tr><tr><td><strong>Artikel 11</strong><br>VwVfG</td><td>Die Suche / das Finden eines wirklich engagierten und kompetenten Anwalts des Verwaltungsrechts stellt sicherlich eine riesige Herausforderuung dar … von dessen Kosten ganz zu schweigen.<br></td></tr><tr><td><strong>Artikel 12</strong> <br>UVPG</td><td>Das Bahnprojekt Hannover – Bielefeld ist aufgrund seines Umfangs UVP-verpflichtet.<br>Das gilt auch für alle anderen Bahn-Großprojekte in Deutschland.<br></td></tr><tr><td><strong>Artikel 13</strong> <br>ROG</td><td>Da die Projektleitung der DB InfraGo bereits im Kontakt mit den RO-Behörden der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen steht, ist es unwahrscheinlich, dass eines der Länder auf die Raumverträglichkeitsprüfung verzichten wird und die Widerspruchsfrist verstreichen lassen wird. Die RVP ist auch für die Bahn als Chance zu sehen, Befindlichkeiten und Ärgernisse im Vorfeld auszuräumen; anstatt dies später im Planfeststellungsverfahren klären zu müssen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.<br></td></tr></tbody></table></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linke Tasche rechte Tasche &#8211; der Bund, die Bahn, der Steuerzahler</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/linke-tasche-rechte-tasche-der-bund-die-bahn-der-steuerzahler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2023 12:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandtakt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze & Leitlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrechnungshof]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesschienenwegeausbaugesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Zielfahrplan]]></category>
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					<description><![CDATA[Novellierung Bundesschienenwegeausbaugesetz Das Genehmigungsbeschleunigungsgesetz ändert einen ganzen Strauss von Gesetzen, auch das Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG). Das BSWAG soll aber noch weitere &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Novellierung Bundesschienenwegeausbaugesetz</strong></h4>



<p>Das <strong>Genehmigungsbeschleunigungsgesetz</strong> ändert einen ganzen Strauss von Gesetzen, auch das Bundesschienenwegeausbaugesetz (<strong>BSWAG</strong>).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Teil des BSWAG ist der <strong>Bedarfsplan Schiene</strong>; die neue Anlage, in der alle relevanten Vorhaben „Schiene“ aufgelistet sind, wurde stark erweitert … und zwar um viele – nicht alle &#8211; Maßnahmen, die nur dem Bau für den überbordenden 3. Zielfahrplan (Deutschlandtakt) dienen! Vorhaben aus dem Bedarfsplan Schiene finden Sie unter <strong><a href="https://www.bvwp-projekte.de/map_railroad_2018.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PRINS</a></strong>. PRINS gibt Auskunft über detaillierte Bewertungen. Diese Bewertungen wurden mittels der Formeln aus dem <strong><a href="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/bvwp-methodenhandbuch.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Methodenhandbuch</a></strong> vorgenommen; freilich mit <strong>Formeln</strong>, die entweder die Problemstellung nicht korrekt wiedergeben oder der politisch gewollten Schönrechnerei in der Kosten-Nutzen-Analyse dienen, z.B. die Berechnung der CO2-Emissionen beim Bau.</li>



<li>Neu hinzugekommen ist die Formulierung „<strong>überragendes öffentliches Interesse</strong>“, mit der der Natur- und Klimaschutz herabgestuft wird.</li>
</ul>



<p>Das BSWAG soll aber noch weitere Änderungen erfahren. Diese werden unter dem Begriff „<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/082/2008288.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Viertes Gesetz zur Änderung des Bundesschienenwegeausbaugesetzes</strong></a>“ bearbeitet. Es geht insbesondere um die <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bswag/__8.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Investitionen und deren Finanzierung</strong></a>. Vorausgesetzt, die Maßnahme ist gesetzlich verankert und es ist genug Geld, da zahlt der Bund für</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bau,</li>



<li>Ausbau sowie</li>



<li>Ersatzinvestitionen der Schienenwege der Deutschen Bahn.</li>
</ul>



<p>Die Deutsche Bahn zahlt für</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterhaltung und</li>



<li>Instandsetzung</li>
</ul>



<p>Im Vorwort der Gesetzesänderung wird bejammert, wie alt, marode und klein die Bahninfrastruktur ist. Obwohl doch bereits das jetzige BSWAG klar regelt, wer für welche Maßnahmen verantwortlich ist, konnte sich dieser Zustand über die letzten Jahrzehnte – nicht nur einige wenige Jahre – hinziehen!</p>



<p>Wissend, um diesen <strong>Investitionsrückstau</strong> nur allein um das Bestandsnetz fahrtüchtig zu halten und für angemessene Bestandserweiterungen zu sorgen, sollen trotz vielfältiger Kritik für den 3. Zielfahrplan Deutschlandtakt noch viel mehr Bauvorhaben finanziert werden.</p>



<p>Weder der Bund noch die Deutsche Bahn sind ihren Verpflichtungen die letzten Jahrzehnte nachgekommen. Aber mit dieser Gesetzesänderung will sich der Bund nun auch noch zuständig fühlen, für die Aufgaben der Deutschen Bahn gerade zu stehen – nämlich die Unterhaltung und Instand<strong>haltung</strong> &#8211; wo auch immer der Unterschied zum bisherigen Text liegen mag.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:37% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="480" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/euro-96289_640.jpg" alt="" class="wp-image-7417 size-full" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/euro-96289_640.jpg 640w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/euro-96289_640-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Milliarden purzeln nur so</strong></h4>
</div></div>



<p>Begründet wird das unter anderem mit einem funktionierenden Deutschlandtakt, und man wolle den Bürgerinnen und Bürgern nicht die Folgen der Investitionshemmnisse aufbürden. Die politische Drechselei der Argumentation ist einfach hanebüchen!</p>



<p>Die Baumaßnahmen für den <a href="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/11/2022-09-01_Abschlussbericht_Deutschlandtakt_3-00.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3. Zielfahrplan sind mit 48 Milliarden Euro</a> (Stand 2015) bemessen worden, was heute im Bereich von 80 Milliarden liegt. Es ist bereits jetzt absehbar, dass dieser <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-deutschlandtakt-101.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Deutschlandtakt vielleicht in 50 Jahren fahrtüchtig</strong></a> ist … oder nie fertig sein wird. Der Bund ist sich nicht zu schade dafür, den Bürgerinnen und Bürgern die steuerliche Last, die Jahrzehnte währenden massiven Bautätigkeiten und klimaschädlichen CO2-Emissionen der Betonorgie aufzubürden.</p>



<p>Die <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-schulden-sanierung-ampelkoalition-1.6114856" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Bahn hat aktuell einen </a><a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-schulden-sanierung-ampelkoalition-1.6114856"><strong>Schuldenberg</strong> von mehr als 30 Milliarden Euro</a>! Gleichzeitig hat die DB beim Bund einen <strong>Investitionsbedarf</strong> von 45 Milliarden Euro angemeldet … und das reicht nur bis ins Jahr 2027 … noch 3 Jahre und das Geld ist wieder alle!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Woher nehmen und nicht stehlen</strong></h4>



<p>Wer sind die Steuerzahlenden, die diese unvorstellbaren Summen aufbringen sollen?<br>Jetzt steht die <a href="https://www.tagesschau.de/inland/bundesverfassungsgericht-schuldenbremse-102.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haushaltsführung des Bundes im Fokus des Bundesverfassungsgerichts</a>. Natürlich geht es auch hier wieder um Milliarden – diesmal 60.</p>



<p>Die Deutsche Bahn gehört dem Bund. Der Bund hat offensichtlich weder die Möglichkeit, sein Eigentum sach- und fachgerecht zu steuern noch seinen ureigenen Aufgaben zeitgerecht nachzukommen. <a href="https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Downloads/DE/Berichte/2023/db-dauerkrise-volltext.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Für besonders lange Herbst-/Winterabende empfehlen wir das Stöbern im Bericht des Bundesrechnungshofes</a>. </p>



<p>Wie es auch weitergehen mag: die Finanzierung der Bahn obliegt den Steuerzahlern und den Fahrkartenkäufern. Also letztendlich <strong>Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser</strong>. Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein schlechtes Gesetz löst das andere ab &#8211; das neue &#8222;Genehmigungsbeschleunigungsgesetz&#8220;</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/ein-schlechtes-gesetz-loest-das-andere-ab-das-neue-genehmigungsbeschleunigungsgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 07:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze & Leitlinien]]></category>
		<category><![CDATA[ABBD]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesschienenwegeausbaugesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandtakt]]></category>
		<category><![CDATA[Genehmigungsbeschleunigungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Maßnahmegesetz]]></category>
		<category><![CDATA[MgvG]]></category>
		<category><![CDATA[Zielfahrplan]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 2022 haben sich über 30 Bürgerinitiativen von den Alpen bis zur See im ABBD [Aktionsbündnis Bahn-Bürgerinitiativen Deutschland] vernetzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/abbd-logo-klein-png-1024x223.png" alt="" class="wp-image-7073" width="307" height="66" srcset="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/abbd-logo-klein-png-1024x223.png 1024w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/abbd-logo-klein-png-300x65.png 300w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/abbd-logo-klein-png-768x167.png 768w, https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/02/abbd-logo-klein-png.png 1085w" sizes="(max-width: 307px) 100vw, 307px" /></figure>
</div>


<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>In der letzten Legislatur wurden unter einer schwarz-roten Regierung etliche Gesetze verabschiedet, die Planungen und Bauvorhaben der Infrastruktur Straße-Schiene-Wasser beschleunigen sollten. Nun muss das Bundesverkehrsministerium (BMDV) zugeben, dass all diese Gesetzes-Pakete keine Wirkung erzielt haben. Dem von vielen Bahn-Bürgerinitiativen scharf kritisierten <strong>Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz</strong> wurde von der EU-Kommission ein Riegel vorgeschoben.</p>



<p>Heilen soll das nun das nächste Gesetz zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Dessen Entwurf von der Ampel-Regierung ändert ein Bündel von Gesetzen und macht die Überprüfung der rechtlichen Auswirkungen schwierig. ABBD befürchtet, dass vielen Bundestagsabgeordneten, die über den Entwurf beraten und entscheiden sollen, die Tragweite des neuen Gesetzes nicht bewusst ist.</p>



<p>Allem voran gestellt wird das <strong>„überragende öffentliche Interesse“</strong>. Ein Begriff, der nirgends rechtssicher definiert ist. Es handelt sich um eine Phrase, mit der</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>erneut Rechtswege beschnitten</li>



<li>Belange des Klima- und Umweltschutzes herabgestuft</li>



<li>massive CO2-Emissionen in Kauf genommen werden.</li>
</ul>



<p>Mit dem neuen Beschleunigungsgesetz wird unter anderem der vielfach <strong>bemängelte 3. Zielfahrplan des Deutschlandtakts</strong> gesetzlich zementiert. Unter dem Deckmäntelchen einer EU-Richtlinie wird praktisch das gesamte deutsche Haupt-Eisenbahnverkehrsnetz als Teil des Trans-Europäischen Netzes (TEN) mit den überbordenden baulichen Anforderungen des Deutschlandtakts gleichgestellt. Noch vor einer Überprüfung des echten Bedarfs an Verkehrsinfrastruktur soll der Zielfahrplan des Deutschlandtakts gesetzlich festgelegt werden. Vor einer Überprüfung des Bundesverkehrswegeplans – <strong>unter Missachtung der aktuellen wirtschaftlichen, ökonomischen, klimatischen, energetischen Zeitenwende</strong> &#8211; wird allen Baumaßnahmen des Deutschlandtakts der Weg geebnet.<br><br>Die unübersichtliche Auflistung von Bahn-Einzelprojekten und Bahn-Projektbündeln<strong> behindert eine Überprüfung des jeweiligen haushaltsrechtlich notwendigen positiven Nutzen-Kosten-Verhältnisses</strong>. Hier kann durch das Verbinden von Projekten deren wirkliche Unwirtschaftlichkeit verschleiert werden. ABBD hält solches Vorgehen für unseriös.</p>



<p>Der Deutschlandtakt ist ein Integraler Taktfahrplan (ITF). Hier fahren Züge zu festgelegten wiederholten Zeiten in die Bahnhöfe und wieder ab. So ein ITF kann vielfältig gestaltet und angepasst werden. In einem großen, dicht besiedelten Raum wie Deutschland ist das eine aufwendige Rechenaufgabe.<br>Aus der Merkel-Ära stammend ist unter Einigung der Bahnbranche eben dieser aktuelle Deutschlandtakt-Fahrplan entstanden. Entsprechend <strong>veraltet sind dessen Rechtfertigung und entsprechend unberücksichtigt bleiben die realen Wirtschafts-, Lebens- und Klimabedingungen</strong> der Zukunft.</p>



<p>Die Deklaration „überragendes öffentliche Interesse“ zielt darauf ab, die <strong>Belange des Naturschutzes entscheidend zu schwächen.</strong> Die laut Bundesnaturschutzgesetz möglichen Ausnahmen sollen künftig zur Regel gemacht werden, um alle Vorhaben des neu gefassten Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG) unter grober Missachtung von Natur- sowie Artenschutzbelangen realisieren zu können. Dies ist ein<strong> eklatanter Verstoß gegen europäisches Umweltrecht</strong>, nach dem Ausnahmen eng auszulegen und pauschale Gewichtungsregelungen unzulässig sind.<br></p>



<p><strong>ABBD fordert:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den sofortigen Stopp des „Entwurfs eines Gesetzes zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2021/1187 über die Straffung von Maßnahmen zur rascheren Verwirklichung des transeuropäischen Verkehrsnetzes“ (DS 20/6879)</li>



<li>eine aktuelle reale Bedarfsanalyse zu allen Infrastrukturmaßnahmen vor allen weiteren gesetzlichen Änderungen u.a. des BSWAG</li>



<li>die Berücksichtigung von Naturschutz- und Klimaschutzzielen mit der Maßgabe, massiv CO2-Emissionen zu unterbinden</li>



<li>einen bundesweiten Infrastrukturdialog unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern incl. Fahrgästen</li>
</ul>



<p>Verfasst am 19.06.2023</p>
<cite>www.abbd.info</cite></blockquote>



<p>Seit 2022 haben sich über 30 Bürgerinitiativen von den Alpen bis zur See im <a href="https://abbd.info/unser-netzwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ABBD [Aktionsbündnis Bahn-Bürgerinitiativen Deutschland]</a> vernetzt. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Alternative Geschäftsbericht der Deutschen Bahn</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/der-alternative-geschaeftsbericht-der-deutschen-bahn-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 08:10:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze & Leitlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Wolfgang Hesse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pro-ausbau.de/?p=7127</guid>

					<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn bringt jedes Jahr Ende März ihren Geschäftsbericht heraus. Ein Papier der Selbstdarstellung par excellence, auch in diesem &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <a rel="noreferrer noopener" href="https://ir.deutschebahn.com/de/berichte/db-konzern-und-db-ag/" target="_blank"><strong>Deutsche Bahn bringt jedes Jahr Ende März ihren Geschäftsbericht heraus</strong></a>. Ein Papier der Selbstdarstellung par excellence, auch in diesem Jahr. Schöngeredet, schöngerechnet &#8211; ist man da nicht schon geneigt zu sagen: Lug und Betrug?  </p>



<p>Erfrischender Weise kommt genauso pünktlich jedes Jahr der <a rel="noreferrer noopener" href="https://buergerbahn-denkfabrik.org/alternative-geschaeftsberichte-db-ag/" target="_blank"><strong>Alternative Geschäftsbericht heraus. Verschiedene Autoren um die &#8222;Bürgerbahn &#8211; Denkfabrik für eine starke Schiene&#8220;</strong></a> beleuchten Themen rund um die Deutsche Bahn. Hier wird schonungslos Mißwirtschaft, Mißmanagement der DB-Konzernleitung und eine Verkehrtpolitik des Bundes offengelegt. Äußerst lesenswert!</p>


<a href="https://pro-ausbau.de/wp-content/uploads/2023/04/AltGescBer2022-NEUDRUCK-END-END.pdf" class="pdfemb-viewer" style="" data-width="max" data-height="max" data-toolbar="both" data-toolbar-fixed="on">AltGescBer2022-NEUDRUCK-END-END</a>
<p class="wp-block-pdfemb-pdf-embedder-viewer"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundesschienenwegeausbaugesetz 2016 &#8211; Abschnitt 2.2 Nr. 44 Deutschlandtakt</title>
		<link>https://pro-ausbau.de/bundesschienenwegeausbaugesetz-2016-abschnitt-2-2-nr-44-deutschlandtakt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pro Ausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 11:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze & Leitlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesschienenwegeausbaugesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandtakt]]></category>
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					<description><![CDATA[Abschnitt 2.2 des Bundesschienenwegeausbaugesetztes Vorhaben des Potenziellen Bedarfs, die in den VB aufsteigen können. Sobald nachgewiesen ist, dass diese Projekte &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/BVWP/bvwp-schienenwegeausbaugesetz.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank">Abschnitt 2.2</a> des Bundesschienenwegeausbaugesetztes <br>Vorhaben des Potenziellen Bedarfs, die in den VB aufsteigen können. Sobald nachgewiesen ist, dass diese Projekte die Kriterien für die Aufnahme in den Vordringlichen Bedarf erfüllen, werden sie in den Vordringlichen Bedarf aufgenommen.</p>



<p><strong><a href="https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/K/presse/sma-entwurf-massnahmen-planfall-deutschlandtakt.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nr. 44 Deutschlandtakt</a></strong></p>



<p>Maßnahmen des Planfalls „Deutschlandtakt“, laufende Nummer 44 des Unterabschnitts 2, Vorhaben des Potenziellen Bedarfs des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege</p>



<p>181 Maßnahmen für (Wert 2015 !) ca. 50 Milliarden Euro, die zur Umsetzung des Deutschlandtakts (3. Zielfahrplan) vordringlich erforderlich sind.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
